Freitag, 18. Juli 2008

Urlaubsfoto an der Müritz.

Sunset

Donnerstag, 17. Juli 2008

Mit ohne.

Eine Begegnung nach Feierabend auf dem S-Bahnhof Warschauer Straße an der Würstchenbude, nachdem ich mit einem Freund ein kleines Bier getrunken hatte und kurz vor 20 Uhr auf dem Heimweg war:

Ich: Hallo, ich hätte gern eine Bratwurst.
Verkäuferin: Ich hab nur noch 'ne Lange oder 'ne Boulette.
Ich: Dann 'ne Lange.
Verkäuferin: Mit Senf oder Ketchep?

Ich überlege einen Moment...
Ich: Miiiitttt ohne.

Die Verkäuferin schaut mich aus ihrer Bude ganz verdutzt an.
Verkäuferin: Mit was???
Ich: Mit ohne!
Verkäuferin: Mit ohne.

Sie lacht und schüttelt den Kopf.
Ich: Mit nichts, ohne alles. Ganz einfach mit ohne.
Verkäuferin: Sowas hab' ich ja noch nie gehört! Das muss ich mir merken.

Sie freut sich und denkt bestimmt, was ich für ein komischer Kauz bin.
Verkäuferin: Das macht dann 1,50.

Ich reiche ihr das Geld passend über die Theke.
Ich: Dann noch einen schönen Feierabend. Tschüß.
Verkäuferin: Danke, ihnen auch, Tschüß.

Kurz darauf fährt meine S-Bahn ein und ich bin verschwunden.

Mittwoch, 25. Juni 2008

Halbfinale EM 2008.

Heute Abend wird in Berlin (vielleicht) die Hölle los sein. Allein der Wetterbericht sagt schon regnerisches Wetter mit eventuellem Blitz und Donner voraus. Die Fanmeile zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule ist eröffnet und zeigt das Halfinalspiel zwischen Türkei und Deutschland. Bis zu 500000 Menschen werden dort erwartet. Am Ku'damm wird sowieso der Teufel los sein. Spätestens nach dem Spiel, wenn entweder die Türken oder die Deutschen dort hupend ihre unzähligen Runden drehen.

Ich dachte auch erst, dass man sich das Spiel auf der Fanmeile ansehen könnte. Aber wenn man die oft agressive Feierlaune, die über die Strenge schlagenden Betrunkenen, das schlechte Wetter und die überfüllten öffentlichen Verkehrsmittel mit in die Betrachtung zieht, könnte ich einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher doch vorziehen. Aber egal, wo auch immer man das Spiel schaut, bleibt nur zu hoffen, dass es nicht so langweilig und torlos wird wie einige andere Spiele in dieser Europameisterschaft - und die Türkei grad in der 90. Minute das entscheidende Tor schießt...

German Flag

Montag, 23. Juni 2008

ARD zeigt Flagge.

In den Tagesthemen der ARD wehte eine bisher ungesehene Flagge für Deutschland. Statt dem gewöhnlichen Schwarz-Rot-Gold gibt es die Variation Rot-Schwarz-Gold, die wie ein Mischsalat aus Belgien und Deutschland anmutet.
Die Panne wird in erster Linie durch technisches Versagen begründet. Doch wenn man eine Vermutung anstellen darf, so würde ich sagen, dass sich ein Praktikant der ARD einen netten Scherz erlaubt hat. Das hat man eben davon, wenn das System nur noch auf der Generation Praktikum beruht.
Mal sehen, ob die Deutsche Elf am Mittwoch Abend gegen die Türkei in den neuen Farben zu Höchstformen aufläuft... wie war das mit der geänderten Spieltaktik!?

Dienstag, 10. Juni 2008

Seerose.

Lily

Freitag, 30. Mai 2008

Sommer und Sterne.

Es ist Sommer. Sommer! Die Temperaturen steigern und klettern, die Sonne brennt. Es ist einfach heiß draußen. Fast zu heiß für die Sterne am Sonntag. Denn dann findet die jährliche Sternfahrt in Berlin statt, die angeblich größte Demonstration dieser Art mit bis zu 250000 Fahrradfahrern.
Also schnell den Drahtesel aus dem Keller gezerrt, aufpoliert und abgedüst zur Sternfahrt am Sonntag! Yippieh!

Der ADFC weist darauf hin:
Alle Einzelfahrausweise – auch fürs Fahrrad – gelten innerhalb der Stadtgrenzen am 1. Juni als Tageskarten. Und der Vorteil für Zeitkartenbesitzer: Die Mitnahmeregelung wird an diesem Tag ausgeweitet. Die VBB-Umweltkarteninhaber können zwei Erwachsene statt einem und fünf Kinder statt dreien bis 14 Jahre kostenlos mitnehmen.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Einer fiel aus dem Kohlmeisennest.

Als ich gestern Abend schon fast zu Hause war, entschied ich mich doch noch, kurz einkaufen zu gehen. Gedacht, getan und schnell ein paar Kleinigkeiten besorgt, unter anderem Eier, die ich noch zum Backen eines superleckeren Zitronenkuchens brauchte. Mit dem Beutel in der Hand schlug ich den gewohnten Weg ein und bog zwischen zwei elfgeschossigen Häusern rechts um die Ecke. Mit meinen Gedanken war ich schon wieder beim Durchgehen der Zutaten für das Rezept und hoffte, dieses Mal nichts vergessen zu haben.
Doch dann war plötzlich genau vor mit etwas auf dem Boden. Etwas unsagbar Kleines und Zerbrechliches saß mitten auf dem Betonweg und rührte sich keinen Millimeter von der Stelle. Das Grau des Betons und das Grau des Gefieders waren nahezu gleich, so dass mich der Schrecken überkam, den kleinen Knirps fast platt getreten haben zu können. Aber das ging nochmal gut. Arme, arme kleine Meise. Eine Kohlmeise. Vermutlich aus dem Nest gefallen, aber noch kaum flügge geworden. Erschöpft saß die Kohlmeise am Boden während die Mutter ab und zu über meinen Kopf hinweg schwirrte und laut zwitscherte. Aber der Kleine gab keine Antwort zurück, hockte nur da und starrte nach oben in die große Welt, die vor wenigen Augenblicken im Nest noch so klein und geborgen war.
Ich machte mir Gedanken, wie ich am besten helfen könnte. Anfassen wollte ich ihn lieber nicht. Und mitnehmen schon gar nicht, denn die Kohlmeise ist ein freilebendes Tier. Und er sah, abgesehen vom Schreck, auch ganz munter und gesund aus. Nur der Platz zum Ausruhen und Verschnaufen war ungünstig auf dem Gehweg gewählt. So fand ich ein Stöckchen unweit von ihm, das gut aus dem Nest zusammen mit der Kohlmeise gefallen sein könnte, und versuchte ihn darauf zu bekommen. Die Kohlmeise war nicht scheu, machte aber erst keinen Ruck. Mit etwas Geduld stieg sie dann doch auf das Stöckchen, und ich trug den Kleinen etwas zur Seite auf die Wiese an einem Busch. Natürlich bestand auch dort noch die Gefahr, dass er durch Hunde, Katzen oder größere Vögel angegriffen werden konnte, aber so ist die Natur dann auch manchmal. Einerseits so schön, andererseits auch so grausam. Und so bleibt mir nur die Hoffnung, zu glauben, dass die kleine Meise den Flug hinauf in den Baum allein geschafft hat.

Eine Kohlmeise gibt es hier im Video bei youtube. Und das passende Kinderlied wird sicherlich so manchem dazu einfallen (Quelle: http://www.heilpaedagogik-info.de/kleine-meise-lied-vogel/).

Kleine Meise, kleine Meise, sag wo kommst Du denn her,
Suchte Futter, suchte Futter, aber alles war leer.

Kleine Meise, kleine Meise und was willst Du bei mir,
Ein paar Körnchen, ein paar Körnchen und ich dank Dir dafür.

Kleine Meise, kleine Meise, bitte sing mir ein Lied,
Erst im Frühling, erst im Frühling, wenn das Schneeglöckchen blüht.

Kleine Meise, kleine Meise, wohin fliegst Du nun fort?
In mein Nestchen, in mein Nestchen, denn schön warm ist es dort.

Dienstag, 13. Mai 2008

Gold von den Sternen.

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Irrlichter kommentieren

schön :]
schön :]
meliterature - 21. Jul, 21:51
Hi, bin wohl nicht in...
Hi, bin wohl nicht in der zweiten Ausgabe dabei, sonst...
meliterature - 16. Jul, 18:37
Auch, wenns vorbei ist:...
Auch, wenns vorbei ist: das Bild ist verdammt schön....
meliterature - 2. Jul, 15:41

Lichterscheinungen


Gedicht: "Vogel von der Trauerweide"


Kurzgeschichte: "Jugendliebe"

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Zuletzt aktualisiert: 21. Jul, 21:51

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